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Trotz Überlegenheit keine Punkte für Ludwigshafen
Dieses Spiel muss schnell vergessen werden. Trotz einer ersichtlichen Überlegenheit der Heimmannschaft aus Ludwigshafe wurde dieses Spiel knapp gegen den Gast aus Ludwigsburg verloren. Aber der Reihe nach. Die junge Mannschaft begann sehr engagiert gegen die erfahrenen Wasserballer aus Ludwigsburg. So stand es nach 5 Minuten 3:0 für den Vorwärts. Aber schon zu dieser Zeit war abzusehen, wo die Schwachstelle am heutigen Tag liegt und zwar im Abschluss. Die Ludwigshafener waren schneller in der Vorwärtsbewegung und spielten sehr konsequent in der Abwehr. Leider wurde ein ums andere Mal direkt vorm
Tor der Gäste der Angriff nicht mit Erfolg abgeschlossen. So kamen die Ludwigsburger 1 Minute vorm Ende des 1. Viertels zum Anschlusstreffer zum 3:1. Davon unbeeindruckt zogen die jungen Wilden aus Ludwigshafen zu Beginn des 2. Viertels mit zwei schnellen Toren auf 5:1 davon. Danach das gleiche Bild wie im 1. Viertel. Viele Chancen aber zu wenig verwandelte Tore. Zur Halbzeit stand es somit nur 6:3 für Ludwigshafen. Die Halbzeitansprache von Trainer Thomas Gebhardt schien zu wirken. Trotz der veränderten Spielweise der Ludwigsburger, welche nun konsequenter verteidigten und im Angriff mehr Hinausstellungen provozierten konnte die Heimmannschaft auf 9:5 davon ziehen. Sie sahen schon wie der sichere Sieger aus. Durch einen Doppelschlag in der letzen Minute des 3. Viertels kamen die Gäste noch auf 9:7 heran. Die Zuschauer ahnten schon, dass dieses Spiel noch kippen kann. Und so kam es auch. Die Gästen spürten anscheinend, dass die junge Mannschaft aus Ludwigshafen verunsichert war. Angetrieben durch den überragenden Kapitän der Gäste Andreas Teicher viel in der 28 Minute das 10:10. Dann entwickelte sich eine hochdramatische Schlussphase. In der 29. Minute gingen die Gäste das erste Mal mit 10:11 in Führung. 90 Sekunden vor Schluss erzielte Michael Burger das 11:11. Der anschließende Angriff der Ludwigsburger konnte trotz einer Unterzahlsituation abgewehrt werden. Und dann wurde im Gegenzug die taktische Unerfahrenheit der Ludwigshafener deutlich. Anstatt das Unentschieden zu sichern wurde verfrüht der Abschluss gesucht. Dieser verfehlte das Tor des starken Schlussmanns der Gäste. So hatten die Ludwigsburger noch eine Chance. Diese nutzten die erfahrenen Gäste und erzielten 8 Sekunden vor
Schluss den Siegtreffer zum 11:12. 'Ich kann dieses Spiel noch gar nicht richtig analysieren. Wir führen bis zur 23. Minute deutlich. Wir sind drückend überlegen. Markus Krahn hält sogar einen Strafwurf und trotzdem stehen wir zum Schluss ohne Punkte im eigenen Bad. Aber ich glaube die große Schwachstelle zu kennen und werde konsequent an dieser arbeiten. Mit etwas mehr Erfahrenheit hätten wir wenigstens einen Punkt mitnehmen können. Aber so ist es im Sport. Fehlende Chancenauswertung wird am Ende bestraft. Ein Sonderlob von meiner Seite möchte ich noch loswerden. Das Schiedsrichtergespann hat sehr gut gepfiffen. Hier gibt es keine Kritik und auch keine Schuldzuweisungen. Das Spiel haben wir ganz alleine verloren', so ein sichtlich enttäuschter Trainer Thomas Gebhardt.
Spielfilm :
1. Viertel 3:1
2. Viertel 3:2
3. Viertel 3:4
4. Viertel 2:5
Endstand 11:12
Hinausstellungen :
Ludwigsburg 9/2 Strafwürfe
Ludwigshafen 15/1 Strafwurf
Tore für Ludwigshafen :
Volker Becker 1
Michael Burger 2
Oliver Görge 1
Martin Görge 2
Benjamin Hettich 1
Daniel Sankovic 1
Johannes Schmitz 3
Es bleibt abzuwarten wie die Mannschaft diese unnötige Niederlage verkraftet.
Jens Schwarzkopf
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