B-Jugendturnier in Worms

Zufrieden und überrascht zeigte sich der Jugendtrainer Andy Görge über das Abschneiden seiner B-Jugend beim Vorrundenturnier in Worms. Ruhig, diszipliniert und taktisch gut eingestellt konnte man sich gegen Kaiserslautern mit 14:3 und gegen Worms mit 22:6 den ersten Platz in der Dreierkonkurrenz sichern. Die Vorraussetzungen waren eigentlich nicht so positiv. Nur 8 Spieler hatte der WSV zur Verfügung. Als einzigster Auswechselspieler musste der D-Jugendliche Moritz Kühner einspringen und sich gegen teilweise 4 Jahre ältere Gegenspieler durchsetzen. Mit einem Pokalspiel in den Knochen reisten Lukas Sommer und Martin Görge von Fulda nach Worms. Dadurch , dass das erste Spiel Aufgrund dieses Pokalspiels um 2 Stunden verlegt wurde hatten sie noch etwas Zeit zur Erholung. Während dessen konnte sich unsere Mannschaft das Spiel zwischen dem KSK und Poseidon Worms anschauen und sich auf den Gegner einstellen. Mit etwas Pech verlor der KSK 10:6 gegen den Gastgeber. Hier machte sich das Fehlen zweier talentierter Spieler ( Ulf Feddeck und Mathis Eisfeld) bemerkbar, ansonsten hätten die Jugendspieler aus Kaiserslautern wohl das Spiel noch etwas spannender gestalten können. Dennoch geht der Sieg der Wormser vollkommen in Ordnung, da sie auf ihren besten Spieler Andreas Ziemba (verletzt) verzichten mussten. Eine Stunde nach Spielende war der WSV gegen den KSK dran.

Schnell machte sich das kräftezehrende Spiel der Lauterer gegen Worms bemerkbar. Der WSV konnte sich gleich von Anfang an absetzen und führte souverän mit 9:0. Dabei hatte Lukas Sommer einen großen Anteil, da er den besten Torschützen der Lauterer (Frederik Ramthun , 5 Tore) komplett aus dem Spiel nahm.

Mit der taktischen Vorgabe Pressing über das ganze Feld zu spielen zwang man den Gegner zu Fehlpässen , die von unserer hervorragenden Abwehrreihe ( Moritz Kühner, Markus Wambsgans und Fabian Lermer) an unsere Angriffsformation ( Martin Görge, Alex Teuber und Hendrik Sandner) weitergeleitet wurden und schließlich treffsicher im Tor des Gegners untergebracht worden sind. Die zweite Spielhälfte wurde dann lockerer angegangen, um sich für das nächste Spiel gegen Worms zu schonen. Trotzdem konnte man die zweite Hälfte mit 5:3 für sich entscheiden. Dieses Spiel , das äußerst fair verlief, wurde souverän von den beiden Unparteiischen Miedel/Ahnen geleitet. Torschützen des WSV: Martin Görge 5 ; Alexander Teuber 4 ; Lukas Sommer 3 ; Markus Wambsgans 1.

Nach ca. 30 min ging man in die Partie gegen den letztjährigen B-Jugendmeister Worms ins Wasser. Der Gastgeber setzte mit dem 1:0 gleich eine Ausrufezeichen. Aber unsere Jungs ließen sich davon nicht beeinflussen und glichen durch einen Strafwurf wieder aus. Durch Tore von Martin Görge , Lukas Sommer und Fabian Lermer konnte sich der WSV am Ende des 1.Viertels mit 5:2 absetzen. Negativ fiel in diesem Viertel der Trainer der Wormser auf. Er zeigte seine Unzufriedenheit über die Schiedsrichterleistungen verbal und auch durch seine aggressive Körpersprache, worauf er zuerst mit der gelben Karte, danach mit der roten Karte bestraft worden ist. Ab diesem Zeitpunkt an versuchte der Co-Trainer der Wormser , die von nun an herrschende Aggressivität seiner Spieler zu bändigen, was ihm leider nicht gelang. Unbeeindruckt zog der WSV sein Konzept ruhig und diszipliniert durch und man kam Tor um Tor dem Sieg immer näher. Bis zur Halbzeit konnte man seine die Führung bis auf 12:3 ausbauen. Der Rest des Spiels war mehr oder weniger Ergebnisverwaltung, wobei man sogar das letzte Viertel mit 6:0 gewinnen konnte da unser Tormann Simon Sommer alle Chancen der Wormser abwehren konnte. Torschützen des WSV waren: Lukas Sommer 8 ; Martin Görge 8 ; Alexander Teuber 2 ; Markus Wambsgans 1 und Fabian Lermer 1. Letzter Höhepunkt an diesem Tag war die Sperre eines Wormser Spielers nach Abpfiff wegen ungebührlichen Benehmens.

 

Das Fazit des Trainers Andreas Görge: „ Alle haben sich an die taktischen Vorgaben gehalten und sich vor allem nicht provozieren lassen, das war der Schlüssel zum Erfolg.“

Entspannt und zufrieden trat man die Heimreise an, mit der Gewissheit bei weiteren Turnieren mit dieser Einstellung Erfolge einfahren zu können.